Unser letztes Hotelfrühstück wird nochmal voll ausgekostet, wir genießen das Buffet im Wissen, dass es unser letztes ist.
Der erste Abschnitt führt uns wieder nach Kenmare, auf der gleichen Strecke durch den Killarney National Park wie am gestrigen Abend, nur dieses Mal bei Tageslicht. Die gestern bereits geschlossenen Lokalitäten am Wegesrand sind nun geöffnet und im Hochbetrieb.

Bei Kenmare biegen wir auf den Ring of Beara entgegen des Uhrzeigersinn ab und folgen nun der Küstenstraße. Der nördliche Teil ist geprägt von Klippen und steilen Hängen. Bei Eyeries legen wir einen kurzen Boxenstopp ein und bewundern die farbenfroh bemalten Häuser. Uns fällt vor allem auf wie viel Ruhe hier herrscht, dieser Ring ist sicherlich noch nicht von den Touristenströmen der nördlichen Ringe überlaufen.



Der westlichste Punkt ist dann Doneen bei der Ortschaft Allihies, hier bieten die in das Meer hineinragenden Felsen eine tolle Kulisse.



Von dort geht es wieder nach Osten bis zum Whiddy Island View Point, an welchem wir uns vom Wild Atlantic Way verabschieden und den Weg ins Landesinnere einschlagen.




Wir lassen Cork aus und fahren über Mallow in Richtung Kilkenny, wobei wir einen Teil der hier mautfreien M8 nutzen. Allerdings sind es doch noch etwa 40 Minuten Fahrt Überland bis zu unserer heutigen Unterkunft.


Hier übernachten wir auf einem Campingplatz in “Glamping”- Hütten, ein ziemlicher Kontrapunkt zu unseren bisherigen Bleiben.

Der Platzwart nimmt uns herzlich auf, und so machen wir noch ein paar Besorgungen und brechen dann zu Fuß in die Stadt auf.


Wir gehen den Canal Walk entlang, der direkt am Killkenny Castle endet, anschließend suchen wir einen der hiesigen “Chipper” auf und bestellen Fish&Chips to go. Aus uns nicht ganz verständlichen Gründen werden wir eingeladen und genießen die großzügige Portion an einer ruhigen Straßenecke. Danach ziehen wir weiter und suchen einen Pub auf, aus dem gute Live-Musik klingt.
