24.05.2026 Cong-Letterfrack-Diamond Hill-Wild Atlantic Way-Ross

Der Tag beginnt für uns um 08:00 Uhr mit einem weiteren Full Irish Breakfast, dieses Mal mit Pilzen statt Tomaten.
Wir checken gegen 09:15 Uhr aus und verabschieden uns von den sehr herzlichen Gastgebern. Dann machen wir uns auf den Weg nach Letterfrack zum Connemara National Park Visitor Center.


Dort starten wir gegen 11 Uhr zu einer kleinen Wanderung die uns auf den Diamond Hill führt. Im ersten Teil der Wanderung können wir die Natur von Connemara sehr genießen, der zweite Teil wird zwar technisch anspruchsvoller, aber leider weniger ausblicksstark, da der Gipfel komplett in den Wolken hängt. Während des Abstiegs klart es dann ein wenig auf, sodass wir den Gipfel von unten dann noch ohne ein Wolkenkleid bestaunen dürfen. Es kommt uns ein wenig surreal vor, dass wir da oben waren.


Nach dieser körperlichen Anstrengung setzen wir uns ins Auto und machen uns auf den Weg nach Ross im County Clare, dem Ziel unserer heutigen Reise. Da wir den Wild Atlantic Way bis Galway schon in den vergangenen Tagen befahren haben, entscheiden wir uns für die schnellere Nationalstraße N59 nach Galway. Bei nun strahlendem Sonnenschein können wir die Landschaft von Connemara noch einmal richtig in Auge Schein nehmen. Es ist ein karges, hartes Land, dass von Fels, Wind und Wasser geprägt ist.

Die folgende Durchfahrt durch Galway gestaltet sich erstaunlich einfach und so sind wir schon bald wieder in südwestlicher Richtung auf dem Wild Atlantic Way unterwegs.
Nach Galway finden sich jede Menge grüner Wiesen und Weideflächen links und rechts der Straße. Erst auf der Countygrenze zwischen Galway und Clare wechselt die Landschaft wieder und wir finden uns in einer schroffen Felslandschaft wieder. Dies ist “The Burren”, eine von eiszeitlichen Felsblöcken und kargen Hügeln geprägte Gegend. Uns war gar nicht so bewusst, dass die Landschaft bis ans Wasser ragt, bei einem kurzen Stop in der Gegend von Fanore können wir uns dann aber davon überzeugen.


Direkt im Anschluss verlässt der Weg das Meer und verläuft nun etwas in Inland, der Grund dafür wird dann auch schnell ersichtlich, hier besteht die Küste aus bis zu 200m hohen Felsklippen, den Cliffs of Moher.
Diese nehmen wir gegen 17:00 Uhr ebenfalls ab, sie beeindrucken uns schon allein durch ihre Ausmaße. Trotz dass Sie zu den beliebtesten Zielen in Irland gehören, verlaufen sich die Menschenmengen ganz gut. Leider bekommen Sie ein ziemlich touristisches Flair, da sie sehr gut erschlossen sind, auch wird das ganze kommerziell ausgenutzt, so würde der Parkplatz direkt vor Ort 16€ pro Person kosten. Online reduziert sich der Preis um die Hälfte, dennoch ist ein Parkplatz nach Personenzahl in unserem Augen ziemlich unverschämt.


Gegen 19:00 Uhr brechen wir an den Cliffs auf und fahren weiter zu unserer Unterkunft, wo wir gegen 20:15 Uhr einchecken. Wir lassen unser Gepäck noch im Auto und fahren gleich weiter zur nahegelegenen Sehenswürdigkeit “Bridges of Ross”, vom Meer ausgewaschene Steinbögen. Von den einstmals dreien existiert nur noch eine, welche wir nun zur goldenen Stunde erkunden.


Da noch etwas Zeit zum Sonnenuntergang ist fahren wir noch bis zum “Loop Head”, einem Leuchtturm an der südwestlichen Spitze der Landzunge von Clare. Hier finden wir einen netten Sitzplatz und essen noch etwas zu Abend bevor wir den Sonnenuntergang um 21:45 Uhr genießen. Dann geht es nach einem langen Tag in die Unterkunft wo wir bei einem Tee den Tag Revue passieren lassen.