28.06.2026 Kopenhagen – Hamburg

Heute startet der Tag um 08:00 Uhr mit Regen. Alles nicht so wild, wir müssen erst um 11 Uhr auschecken und sowieso noch packen.

Daher lassen wir es ruhig angehen, und fahren gegen 10 Uhr in die Stadt.

Dort suchen wir zuerst eine kleine Smørrebrod Stube auf. Hier genießen wir neun verschiedene Schnittchen, die allesamt hervorragend sind.

Dann geht es zu Fuß durch die Stadt zu einem Laden wo wir uns mit Proviant und ein paar Mitbringsel eindecken. Dann füllen wir unsere Wasservorräte am Nyhavn auf und gehen über den Amagertorv durch die Strøget. Hier gibt es dann noch einen HotDog auf die Faust und gegen 13:30 Uhr sind wir wieder am Bahnhof.

Pünktlich um 13:54 Uhr geht es dann mit dem ECE397 zurück nach Hamburg. Dieses Mal bei Tageslicht sodass wir noch etwas von der Landschaft anschauen können.

Bis zur dänischen Grenze in Padborg läuft alles nach Plan, dann bleiben wir stehen, das deutsche Personal ist noch nicht da. Zwanzig Minuten später geht die Fahrt weiter, allerdings mit dem Untertitel “Verspätung aus dem Ausland”. Ein Schelm wer Böses denkt.

Wir kommen gut in Hamburg an und könnten sogar noch einen verspäteten ICE nach München über Frankfurt nehmen. Ein Blick auf den Bahnsteig lässt uns aber von dieser Idee schnell Abstand nehmen. Dieser Zug wird richtig voll.

Wir nehmen unseren geplanten ICE 79 nach Mainz der auch pünktlich losfährt. Bis Frankfurt ist der Zug sogar überpünktlich, nur auf der Strecke nach Mainz werden die obligatorischen 15 Minuten eingesammelt.

Wir nehmen uns in Mainz ein Taxi und kommen gegen kurz nach 2 Uhr in unserer 31°C warmen Wohnung an.

27.06.2026 Kopenhagen

Heute lassen wir es ruhig angehen und schlafen aus, die Nacht war sehr erholsam, da es hier nachts auf 20°C abkühlt.
Wir stehen gegen 09:30 Uhr auf und holen unserer TooGoodToGo Box im Scandic Hotel in der Nachbarschaft ab. Da die Box noch nicht abholbereit ist warten wir einige Zeit in der Lobby des Hotels. Hier wird dann der Preisunterschied zu unserer Unterkunft klar: es ist voll klimatisiert.

Schließlich ist unsere Box fertig und wir holen uns noch einen Approach aus dem Supermarkt auf dem Weg. Wir frühstücken heute im parkähnlich angelegten Friedhof Vestre Kirkegard.

Wir schaffen nicht alles und lassen uns noch ein paar Teilchen zur späteren Stärkung übrig. Jetzt geht es erstmal in ein typisches Hafenbad, dem Teglholm Brygge Harbour Bath. Das liegt nur etwa 500m von unserem Hotel entfernt, und so gehen wir direkt in Badeoutfit.

Das Bad ist gut besucht und das Wasser hat sehr angenehme 24°C. Wir lassen uns auf dem Holzsteg von der Sonne trocknen und beobachten die Dänen.

Schließlich geht es für uns wieder zurück, wir duschen und vertilgen die Teilchen vom Frühstück. Dann geht es für uns mit den Rädern in Richtung Frederiksberg und dem Zoo. Auf dem Weg besorgen wir uns neue Teilchen. Die Bäckerei liegt in einem neuen Stadtteil, der aus der ehemaligen Carlsberg Brauerei hervorgegangen ist. Wir lassen die Räder stehen und erklimmen den ersten Hügel hier in Kopenhagen.

An einer schönen Sitzgelegenheit im Park genießen wir die neuen Teilchen. Diese wiederum stellen die aus dem Hotel absolut in den Schatten.

Danach gehen wir am Zoo vorbei bis zu einer Stelle an der man in das Elefantengehege schauen kann.

Auf der Wiese in der Nähe machen wir nochmal Siesta. Dann geht es wieder auf Rädern durch den Stadtteil Frederiksberg in Richtung Innenstadt.

Am Rathausplatz lassen wir die Räder stehen und gehen durch die Innenstadt nach Nyhavn. Wir bestaunen die bunten Fassaden und genießen das maritime Flair.

Anschließend geht es für uns wieder zum Hafen. Hier lassen wir uns am Krøyers Plads nieder und beobachten den Sonnenuntergang bei einem Eis und einem lokalen Bier.

Dann nehmen wir noch die andere Uferseite der Vollständigkeit halber ab und setzen uns auf die warme Kaimauer in Nyhavn um den Tag Revue passieren zu lassen.

26.06.2026 Kopenhagen

Wir kommen um 07:24 Uhr mit einer Stunde Verspätung am Bahnhof von Kopenhagen an. Grund war scheinbar die Grenzkontrolle. Wir haben davon nichts mitbekommen und so geht es gut ausgeruht aus dem tschechischen Railjet nach 7 Stunden Fahrt.

Zu Fuß wird Kopenhagen erkundet, zuerst geht es an den Kopenhagener Seen vorbei bis es uns in Richtung Innenstadt zieht, wo wir bei einer kleinen Bäckerei erstmal eine Kardamomschnecke und ein kleines Birkes essen und anschließend in einem Porridge Lokal einen Haferbrei und einen Chia Pudding.


Danach geht es auf einen Spaziergang durch die Altstadt von Kopenhagen, der schließlich am Amalienschloss endet, wo wir nach kurzer Rast dem Wachwechsel zuschauen.


Dann geht es in den Park Kongens Have. Auf dem Weg besorgen wir uns noch eine Brotzeit und Wasser. Im Park genießen wir den Schatten und ruhen etwas aus.

Anschließend gehen wir in nördlicher Richtung zum Maersk Turm der medizinischen Fakultät der Universität. Dort kann man im 15. Stock den Ausblick auf Stockholm genießen. Wir erkennen schon einige Gebäude von unserem Spaziergang wieder. Danach machen wir einen Abstecher durch den botanischen Garten und nehmen den Park von Schloss Rosenborg ab. Hier liegen die Kronjuwelen Dänemarks.

Schließlich führt uns der Weg nach Nørreport, wo wir heute morgen bereits Frühstück genossen haben. Dieses Mal leihen wir hier zwei Donkey Republic Räder um zum Hotel nach Sydhavn zu fahren.

Die 5 Kilometer sind Dank der hervorragenden Fahrradwege schnell geschafft und wir können gegen 17:15 Uhr einchecken. Wir duschen und überlegen wie wir denn Abend verbringen wollen.

In der Nähe gibt es zwei TooGoodToGo Pizzen, die wir uns noch gönnen bevor wir nach Christiania fahren.

An den Kanälen ist viel los, hier genießen auch noch viele andere den lauen Sommerabend. Wir kaufen uns noch ein Eis und ein Bier und tun das was die Dänen tun. Wir setzen uns ans Kanalufer und schauen dem Treiben zu. Tatsächlich handelt es sich hier genaugenommen nicht um Kanäle sondern den Inneren Hafen und den Kopenhagener Hafen.

Gegen 21:50 Uhr sind wir schon etwas weiter gezogen und schauen dem Abendrot über Schloss Amalienborg vom Ufer der neuen Oper zu. Danach lassen wir uns langsam wieder zurücktreiben. Leider ist die Cirkelbroen gesperrt und wir müssen einen kleinen Umweg laufen.

Wir nehmen schließlich die Lille Langebro und blicken noch auf die königliche Bibliothek, bevor wir auf dem Rathausplatz unsere Räder für sie Heimfahrt vorfinden.

Gegen 0:15 Uhr kommen wir schließlich im Hotel an und fallen ins Bett.

01.06.2026 Macreddin – Sally’s Gap – Dublin

Heute schlafen wir etwas aus und gehen erst um halb neun herunter zum Frühstück. Wir werden freundlich begrüßt und bestellen unser letztes Full Irish Breakfast. Um die Wartezeit zu überbrücken bedienen wir uns an der Cereal Theke wo es neben Müsli auch frisches Obst und Joghurt gibt.

Wir genießen den Tee und planen unseren Tag. Wir wollen über Sally’s Gap durch die Wicklow Mountains nach Dublin fahren. Tatsächlich haben wir heute morgen einen wirklich verregneten Morgen vor uns.

Gegen 10:45 Uhr geht es für uns los und wir fahren wie geplant über die doch nicht ganz so engen Straßen durch die bergige Landschaft. Vielleicht ist man aber auch mittlerweile einfach etwas abgebrühter in Bezug auf die Straßenbreite. Die Straße führt sehr schön an einem Hang entlang bis zur Hochebene auf der Sally’s Gap liegt.

Bei der Abfahrt wechselt das bergige Gelände sehr schnell zu dem deutlich urbaneren Ambiente der Vororte von Dublin. Es ist kein Wunder warum die Wicklow Mountains das Naherholungsgebiet von Dublin sind.

Wir machen noch ein paar Besorgungen und fahren dann mit einigen Unterbrechungen auf der Ringautobahn zum Flughafen von Dublin. Dort geben wir unser Auto nach 2324 gefahrenen Kilometern ab und werden vom Shuttle zum Terminal gebracht.

Das Flugzeug hat einige Verspätung in Frankfurt aufgesammelt und so verspätet sich unser Abflug von geplant 17:35 Uhr auf zuerst 18:30 Uhr und schließlich auf 19:00 Uhr.

Noch fahren die Züge in Frankfurt und wir sehen das Ganze gelassen. Tatsächlich schafft es der Flieger in 90 Minuten von Dublin nach Frankfurt und wir können um 22:24 Uhr den RE3 nach Mainz nehmen. Gegen 23:25 Uhr sind wir wieder in unserer Wohnung.

31.05.2026 Kilkenny – Altamont Garden – Macreddin – Glendalough – Macreddin

Auch heute gibt es etwas neues, die Temperaturen hier auf dem Campingplatz in Kilkenny sind so mild, dass wir auf der Terrasse unseres Fasses Frühstücken können. Es gibt Joghurt mit Marmelade und Jam.

Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Altamont Garden, es geht durch weite Landschaften die jetzt auch von Ackerbau bestimmt werden.

Der Garten begrüßt uns mit einer sehr schön angelegten Parkanlage die, wie hier üblich, mit der Natur harmoniert, anstatt ihr ein Korsett aufzuzwingen.

Es geht um einen See herum, durch einen Wald bis wir schließlich an einem Fluss ankommen. Von dort geht es wieder durch einen Wald zurück bevor wir über eine ausgedehnte Wildwiese wieder an den Ausgangspunkt zurück kehren.

Hier machen wir noch einen Abstecher in den Walled Garden, der ebenfalls sehr schön angelegt ist, spannender Weise werden hier auch gleich Pflanzen zum Verkauf angeboten, eine tolle Kombination aus Park und Gewerbe.

Nachdem wir am Parkplatz noch einige Vögel beobachten konnten geht es nun direkt zu unserer Unterkunft, da diese direkt auf dem Weg liegt. Glücklicherweise können wir gegen 14:00 Uhr bereits einchecken und sind somit zeitlich nicht mehr beschränkt.

Unser Weg führt uns nun nach Glendalough, einer Klosteranlage die im Mittelalter das geistliche Zentrum von Irland darstellte. Zuerst machen wir uns aber auf eine Wanderung die uns auf die Spinc Kette hinaufführt. Von dort haben wir einen tollen Ausblick in das Glendalough Tal. Kurz vor dem höchsten Punkt wechselt der Weg zu einem Blockbohlen Weg der uns nun für einige Kilometer begleitet.

Dieser Teil des Weges endet am einem ehemaligen Minenkomplex aus dem 19. Jahrhundert und wird nun zum Miner’s Way. Dieser führt wieder in das Tal zurück, wobei er zunächst am zweiten Teil des Minenkomplex vorbei kommt. Ab hier wird der Weg zu einem breiten Forstweg, der aber nun durch einen schönen Wald amd Upper Lake und später dann am Lower Lake vorbei führt.

Der letzte Teil geht durch die Ruine der Klosteranlage, die im Mittelalter das geistliche Zentrum Irlands darstellte. Auch hier gibt es einen gut erhaltenen Rundturm zu bestaunen zudem sind noch einige Ruinen der alten Kathedrale sowie einige Häuser erkennbar.

Nach etwa 4 Stunden Wanderung sind wir wieder am Parkplatz angekommen. Zuvor herrschte hier noch ein emsiges Treiben, nun steht unser Auto verlassen da.

Auf dem Weg zurück machen wir noch Halt in einem kleinen Supermarkt, um uns mit dem Abendessen zu versorgen. Um 20:30 Uhr endet für uns der Tag und wir lassen den Abend auf dem Zimmer ausklingen.