Heute startet der Tag um 08:00 Uhr mit Regen. Alles nicht so wild, wir müssen erst um 11 Uhr auschecken und sowieso noch packen.
Daher lassen wir es ruhig angehen, und fahren gegen 10 Uhr in die Stadt.
Dort suchen wir zuerst eine kleine Smørrebrod Stube auf. Hier genießen wir neun verschiedene Schnittchen, die allesamt hervorragend sind.
Dann geht es zu Fuß durch die Stadt zu einem Laden wo wir uns mit Proviant und ein paar Mitbringsel eindecken. Dann füllen wir unsere Wasservorräte am Nyhavn auf und gehen über den Amagertorv durch die Strøget. Hier gibt es dann noch einen HotDog auf die Faust und gegen 13:30 Uhr sind wir wieder am Bahnhof.
Pünktlich um 13:54 Uhr geht es dann mit dem ECE397 zurück nach Hamburg. Dieses Mal bei Tageslicht sodass wir noch etwas von der Landschaft anschauen können.
Bis zur dänischen Grenze in Padborg läuft alles nach Plan, dann bleiben wir stehen, das deutsche Personal ist noch nicht da. Zwanzig Minuten später geht die Fahrt weiter, allerdings mit dem Untertitel “Verspätung aus dem Ausland”. Ein Schelm wer Böses denkt.
Wir kommen gut in Hamburg an und könnten sogar noch einen verspäteten ICE nach München über Frankfurt nehmen. Ein Blick auf den Bahnsteig lässt uns aber von dieser Idee schnell Abstand nehmen. Dieser Zug wird richtig voll.
Wir nehmen unseren geplanten ICE 79 nach Mainz der auch pünktlich losfährt. Bis Frankfurt ist der Zug sogar überpünktlich, nur auf der Strecke nach Mainz werden die obligatorischen 15 Minuten eingesammelt.
Wir nehmen uns in Mainz ein Taxi und kommen gegen kurz nach 2 Uhr in unserer 31°C warmen Wohnung an.
Heute lassen wir es ruhig angehen und schlafen aus, die Nacht war sehr erholsam, da es hier nachts auf 20°C abkühlt. Wir stehen gegen 09:30 Uhr auf und holen unserer TooGoodToGo Box im Scandic Hotel in der Nachbarschaft ab. Da die Box noch nicht abholbereit ist warten wir einige Zeit in der Lobby des Hotels. Hier wird dann der Preisunterschied zu unserer Unterkunft klar: es ist voll klimatisiert.
Schließlich ist unsere Box fertig und wir holen uns noch einen Approach aus dem Supermarkt auf dem Weg. Wir frühstücken heute im parkähnlich angelegten Friedhof Vestre Kirkegard.
Wir schaffen nicht alles und lassen uns noch ein paar Teilchen zur späteren Stärkung übrig. Jetzt geht es erstmal in ein typisches Hafenbad, dem Teglholm Brygge Harbour Bath. Das liegt nur etwa 500m von unserem Hotel entfernt, und so gehen wir direkt in Badeoutfit.
Das Bad ist gut besucht und das Wasser hat sehr angenehme 24°C. Wir lassen uns auf dem Holzsteg von der Sonne trocknen und beobachten die Dänen.
Schließlich geht es für uns wieder zurück, wir duschen und vertilgen die Teilchen vom Frühstück. Dann geht es für uns mit den Rädern in Richtung Frederiksberg und dem Zoo. Auf dem Weg besorgen wir uns neue Teilchen. Die Bäckerei liegt in einem neuen Stadtteil, der aus der ehemaligen Carlsberg Brauerei hervorgegangen ist. Wir lassen die Räder stehen und erklimmen den ersten Hügel hier in Kopenhagen.
An einer schönen Sitzgelegenheit im Park genießen wir die neuen Teilchen. Diese wiederum stellen die aus dem Hotel absolut in den Schatten.
Danach gehen wir am Zoo vorbei bis zu einer Stelle an der man in das Elefantengehege schauen kann.
Auf der Wiese in der Nähe machen wir nochmal Siesta. Dann geht es wieder auf Rädern durch den Stadtteil Frederiksberg in Richtung Innenstadt.
Am Rathausplatz lassen wir die Räder stehen und gehen durch die Innenstadt nach Nyhavn. Wir bestaunen die bunten Fassaden und genießen das maritime Flair.
Anschließend geht es für uns wieder zum Hafen. Hier lassen wir uns am Krøyers Plads nieder und beobachten den Sonnenuntergang bei einem Eis und einem lokalen Bier.
Dann nehmen wir noch die andere Uferseite der Vollständigkeit halber ab und setzen uns auf die warme Kaimauer in Nyhavn um den Tag Revue passieren zu lassen.
Wir kommen um 07:24 Uhr mit einer Stunde Verspätung am Bahnhof von Kopenhagen an. Grund war scheinbar die Grenzkontrolle. Wir haben davon nichts mitbekommen und so geht es gut ausgeruht aus dem tschechischen Railjet nach 7 Stunden Fahrt.
Zu Fuß wird Kopenhagen erkundet, zuerst geht es an den Kopenhagener Seen vorbei bis es uns in Richtung Innenstadt zieht, wo wir bei einer kleinen Bäckerei erstmal eine Kardamomschnecke und ein kleines Birkes essen und anschließend in einem Porridge Lokal einen Haferbrei und einen Chia Pudding.
Danach geht es auf einen Spaziergang durch die Altstadt von Kopenhagen, der schließlich am Amalienschloss endet, wo wir nach kurzer Rast dem Wachwechsel zuschauen.
Dann geht es in den Park Kongens Have. Auf dem Weg besorgen wir uns noch eine Brotzeit und Wasser. Im Park genießen wir den Schatten und ruhen etwas aus.
Anschließend gehen wir in nördlicher Richtung zum Maersk Turm der medizinischen Fakultät der Universität. Dort kann man im 15. Stock den Ausblick auf Stockholm genießen. Wir erkennen schon einige Gebäude von unserem Spaziergang wieder. Danach machen wir einen Abstecher durch den botanischen Garten und nehmen den Park von Schloss Rosenborg ab. Hier liegen die Kronjuwelen Dänemarks.
Schließlich führt uns der Weg nach Nørreport, wo wir heute morgen bereits Frühstück genossen haben. Dieses Mal leihen wir hier zwei Donkey Republic Räder um zum Hotel nach Sydhavn zu fahren.
Die 5 Kilometer sind Dank der hervorragenden Fahrradwege schnell geschafft und wir können gegen 17:15 Uhr einchecken. Wir duschen und überlegen wie wir denn Abend verbringen wollen.
In der Nähe gibt es zwei TooGoodToGo Pizzen, die wir uns noch gönnen bevor wir nach Christiania fahren.
An den Kanälen ist viel los, hier genießen auch noch viele andere den lauen Sommerabend. Wir kaufen uns noch ein Eis und ein Bier und tun das was die Dänen tun. Wir setzen uns ans Kanalufer und schauen dem Treiben zu. Tatsächlich handelt es sich hier genaugenommen nicht um Kanäle sondern den Inneren Hafen und den Kopenhagener Hafen.
Gegen 21:50 Uhr sind wir schon etwas weiter gezogen und schauen dem Abendrot über Schloss Amalienborg vom Ufer der neuen Oper zu. Danach lassen wir uns langsam wieder zurücktreiben. Leider ist die Cirkelbroen gesperrt und wir müssen einen kleinen Umweg laufen.
Wir nehmen schließlich die Lille Langebro und blicken noch auf die königliche Bibliothek, bevor wir auf dem Rathausplatz unsere Räder für sie Heimfahrt vorfinden.
Gegen 0:15 Uhr kommen wir schließlich im Hotel an und fallen ins Bett.
Heute schlafen wir etwas aus und gehen erst um halb neun herunter zum Frühstück. Wir werden freundlich begrüßt und bestellen unser letztes Full Irish Breakfast. Um die Wartezeit zu überbrücken bedienen wir uns an der Cereal Theke wo es neben Müsli auch frisches Obst und Joghurt gibt.
Wir genießen den Tee und planen unseren Tag. Wir wollen über Sally’s Gap durch die Wicklow Mountains nach Dublin fahren. Tatsächlich haben wir heute morgen einen wirklich verregneten Morgen vor uns.
Gegen 10:45 Uhr geht es für uns los und wir fahren wie geplant über die doch nicht ganz so engen Straßen durch die bergige Landschaft. Vielleicht ist man aber auch mittlerweile einfach etwas abgebrühter in Bezug auf die Straßenbreite. Die Straße führt sehr schön an einem Hang entlang bis zur Hochebene auf der Sally’s Gap liegt.
Bei der Abfahrt wechselt das bergige Gelände sehr schnell zu dem deutlich urbaneren Ambiente der Vororte von Dublin. Es ist kein Wunder warum die Wicklow Mountains das Naherholungsgebiet von Dublin sind.
Wir machen noch ein paar Besorgungen und fahren dann mit einigen Unterbrechungen auf der Ringautobahn zum Flughafen von Dublin. Dort geben wir unser Auto nach 2324 gefahrenen Kilometern ab und werden vom Shuttle zum Terminal gebracht.
Das Flugzeug hat einige Verspätung in Frankfurt aufgesammelt und so verspätet sich unser Abflug von geplant 17:35 Uhr auf zuerst 18:30 Uhr und schließlich auf 19:00 Uhr.
Noch fahren die Züge in Frankfurt und wir sehen das Ganze gelassen. Tatsächlich schafft es der Flieger in 90 Minuten von Dublin nach Frankfurt und wir können um 22:24 Uhr den RE3 nach Mainz nehmen. Gegen 23:25 Uhr sind wir wieder in unserer Wohnung.
Auch heute gibt es etwas neues, die Temperaturen hier auf dem Campingplatz in Kilkenny sind so mild, dass wir auf der Terrasse unseres Fasses Frühstücken können. Es gibt Joghurt mit Marmelade und Jam.
Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Altamont Garden, es geht durch weite Landschaften die jetzt auch von Ackerbau bestimmt werden.
Der Garten begrüßt uns mit einer sehr schön angelegten Parkanlage die, wie hier üblich, mit der Natur harmoniert, anstatt ihr ein Korsett aufzuzwingen.
Es geht um einen See herum, durch einen Wald bis wir schließlich an einem Fluss ankommen. Von dort geht es wieder durch einen Wald zurück bevor wir über eine ausgedehnte Wildwiese wieder an den Ausgangspunkt zurück kehren.
Wo sind die 10 Enten?
Hier machen wir noch einen Abstecher in den Walled Garden, der ebenfalls sehr schön angelegt ist, spannender Weise werden hier auch gleich Pflanzen zum Verkauf angeboten, eine tolle Kombination aus Park und Gewerbe.
Nachdem wir am Parkplatz noch einige Vögel beobachten konnten geht es nun direkt zu unserer Unterkunft, da diese direkt auf dem Weg liegt. Glücklicherweise können wir gegen 14:00 Uhr bereits einchecken und sind somit zeitlich nicht mehr beschränkt.
Unser Weg führt uns nun nach Glendalough, einer Klosteranlage die im Mittelalter das geistliche Zentrum von Irland darstellte. Zuerst machen wir uns aber auf eine Wanderung die uns auf die Spinc Kette hinaufführt. Von dort haben wir einen tollen Ausblick in das Glendalough Tal. Kurz vor dem höchsten Punkt wechselt der Weg zu einem Blockbohlen Weg der uns nun für einige Kilometer begleitet.
Dieser Teil des Weges endet am einem ehemaligen Minenkomplex aus dem 19. Jahrhundert und wird nun zum Miner’s Way. Dieser führt wieder in das Tal zurück, wobei er zunächst am zweiten Teil des Minenkomplex vorbei kommt. Ab hier wird der Weg zu einem breiten Forstweg, der aber nun durch einen schönen Wald amd Upper Lake und später dann am Lower Lake vorbei führt.
Der letzte Teil geht durch die Ruine der Klosteranlage, die im Mittelalter das geistliche Zentrum Irlands darstellte. Auch hier gibt es einen gut erhaltenen Rundturm zu bestaunen zudem sind noch einige Ruinen der alten Kathedrale sowie einige Häuser erkennbar.
Nach etwa 4 Stunden Wanderung sind wir wieder am Parkplatz angekommen. Zuvor herrschte hier noch ein emsiges Treiben, nun steht unser Auto verlassen da.
Auf dem Weg zurück machen wir noch Halt in einem kleinen Supermarkt, um uns mit dem Abendessen zu versorgen. Um 20:30 Uhr endet für uns der Tag und wir lassen den Abend auf dem Zimmer ausklingen.
Heute probieren wir etwas neues im Urlaub aus. Nach dem gefühlt besten Schlaf im ganzen Urlaub in dieser Glamping Hütte frühstücken wir für unsere Verhältnisse spartanisch, es gibt eine Banane zwei Marmeladen ( Lemon-Curd ) Brote, dazu einen Instant Kaffee. Es ist 8 Uhr und wir fahren los nach Tulluroan, etwa 25 Minuten Fahrt nach Westen, dort findet das Festival of Running unter dem Motto “The Tullaroan Hills gave me the Thrills” statt. Wir starten bei den 10k und 21k Läufen.
Gegen 09:30 Uhr startet der Halbmarathon, eine halbe Stunde später der 10 km Lauf. Beide Strecken führen durch die hügelige Umgebung von Tullaroan und so bekommen wir einen sehr direkten Eindruck von der Umgebung. Eine spannende Erfahrung die durch das tolle Laufwetter unterstrichen wird. Es ist etwa 16°C warm und bewölkt. Obwohl Regen angesagt wird, bekommen wir nur ein paar wenige Tropfen ab.
Tatsächlich treffen wir uns etwa 1 km vor dem Ziel, da es uns beiden gut geht laufen wir in unseren jeweiligen Geschwindigkeiten weiter bis ins Ziel. Doreen ist die 10 km in 6:45 min/km gelaufen und Thomas in 4:31 min/km. Bei 140 bzw. 280 Höhenmetern eine uns sehr zufriedenstellende Leistung.
Nachdem wir uns im angrenzenden Sportlerheim frisch machen konnten, ruft ein zweites Frühstück, wir haben noch Bananen und Marmeladenbrot vom Frühstück. Während wir also im Trockenen sitzen beginnt es nun mehr oder weniger stark zu regnen. Gut dass wir nicht mehr unterwegs sind.
Unser weiterer Plan sieht den Besuch des Rock of Cashel vor. Einer Ruine einer mittelalterlichen Kirchenanlage. Die 30 Minuten Fahrt vergehen schnell und so finden wir uns nach etwas Parkplatzsuche auf dem Gelände wieder. Die frühesten Teile der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert, die Bestandteile aus Stein sind für das Alter ziemlich gut erhalten, sodass man einen guten Eindruck von der damaligen Größe bekommt.
Ein Teil der Anlage ist extrem gut erhalten, leider ist er aufgrund von Problemen mit der Luftfeuchtigkeit nicht mehr vertretbar.
Im Anschluss besorgen wir uns noch eine Kaffeezeit sowie Frühstück für morgen und fahren zurück zum Campingplatz, wo wir auch gleich den Kaffee auf der Terrasse zu uns nehmen.
Wir ziehen gegen 19:30 Uhr noch einmal los um die Stadt bei Tageslicht zu sehen. Zuerst nehmen wir aber den gerade noch geöffneten Castle Park ab, der im Licht der untergehenden Sonne sehr schön aussieht. Tatsächlich kann man auch noch den Rosengarten sehen und einen Blick von der Burgmauer auf den Fluss Nore werfen bevor der Pförtner hinter uns um 20:30 Uhr die Pforten schließt.
Sodann gehen wir zum anderen “Chipper” hier im Ort um einen Vergleich zu haben. Es gibt dieses Mal auch Fresh Fish, welcher sich in der Geschmacksprobe als deutlich überlegen darstellt. Die Fish&Chips nehmen wir in einem nahegelegenen Park auf einer Bank bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages zu uns.
Gegen 21:40 Uhr gehen wir dann durch das Kneipenviertel welches sich als deutlich umfangreicher als gedacht herausstellt. Wir können uns nur schwer entscheiden und nehmen schließlich im Lanigans Platz wo ein guter Solo-Künstler spielt. Leider ist die Soundanlage so laut eingestellt, dass wir nach einer Stunde genug haben und weiter ziehen. Wir bleiben dann noch etwa 20 Minuten auf der Straße vor dem Pub Andrew Ryan stehen, da hier die Lautstärke sehr angenehm und die Songliste der Band sehr gut ist. Gegen 0:30 Uhr geht es dann für uns nach Hause.
Unser letztes Hotelfrühstück wird nochmal voll ausgekostet, wir genießen das Buffet im Wissen, dass es unser letztes ist.
Der erste Abschnitt führt uns wieder nach Kenmare, auf der gleichen Strecke durch den Killarney National Park wie am gestrigen Abend, nur dieses Mal bei Tageslicht. Die gestern bereits geschlossenen Lokalitäten am Wegesrand sind nun geöffnet und im Hochbetrieb.
Bei Kenmare biegen wir auf den Ring of Beara entgegen des Uhrzeigersinn ab und folgen nun der Küstenstraße. Der nördliche Teil ist geprägt von Klippen und steilen Hängen. Bei Eyeries legen wir einen kurzen Boxenstopp ein und bewundern die farbenfroh bemalten Häuser. Uns fällt vor allem auf wie viel Ruhe hier herrscht, dieser Ring ist sicherlich noch nicht von den Touristenströmen der nördlichen Ringe überlaufen.
Der westlichste Punkt ist dann Doneen bei der Ortschaft Allihies, hier bieten die in das Meer hineinragenden Felsen eine tolle Kulisse.
Von dort geht es wieder nach Osten bis zum Whiddy Island View Point, an welchem wir uns vom Wild Atlantic Way verabschieden und den Weg ins Landesinnere einschlagen.
Wir lassen Cork aus und fahren über Mallow in Richtung Kilkenny, wobei wir einen Teil der hier mautfreien M8 nutzen. Allerdings sind es doch noch etwa 40 Minuten Fahrt Überland bis zu unserer heutigen Unterkunft.
Hier übernachten wir auf einem Campingplatz in “Glamping”- Hütten, ein ziemlicher Kontrapunkt zu unseren bisherigen Bleiben.
Der Platzwart nimmt uns herzlich auf, und so machen wir noch ein paar Besorgungen und brechen dann zu Fuß in die Stadt auf.
Wir gehen den Canal Walk entlang, der direkt am Killkenny Castle endet, anschließend suchen wir einen der hiesigen “Chipper” auf und bestellen Fish&Chips to go. Aus uns nicht ganz verständlichen Gründen werden wir eingeladen und genießen die großzügige Portion an einer ruhigen Straßenecke. Danach ziehen wir weiter und suchen einen Pub auf, aus dem gute Live-Musik klingt.
Das Frühstück überrascht uns heute mit Toppings für das Porridge, welche in den letzten Tagen nicht zu sehen waren. Auch heute wird ein Bogen um das FIB gemacht, übertreiben darf man es damit ja nicht. Dafür lassen wir uns zwei Waffeln schmecken. Schließlich fahren wir in Richtung Tralee los, um unsere Erkundung des Wild Atlantic Ways fortzusetzen. Da der westliche Teil der Dingle Halbinsel im Uhrzeigersinn befahren werden soll, befahren wir hier eine liegende acht mit Dingle als Mittelpunkt.
Der westliche Teil ist auch als Slea Head Drive bekannt und führt uns über spannende Straßen an der Küste entlang. An einigen Stellen können wir auch einfach auf der Straße aussteigen, da vor uns ein Reisebus die Weiterfahrt für alle blockiert. Dieser Teil der Dingle Halbinsel reizt uns landschaftlich sehr.
Nachdem wir wieder in Dingle angekommen sind, machen wir uns nach einer etwas aufwendigeren Parkplatzsuche auf die Suche nach einem Mittagessen. Da Dingle allerdings so touristisch ist, dass keine Lunch Menus angeboten werden, entschließen wir uns kurzerhand ein Supermarkt-Mittagessen aus einer Salatbox und einem Kartoffelsalat zu kaufen. Letzterer ist dabei eher mit Kartoffelbrei vergleichbar, wobei der Geschmack durchaus Ähnlichkeit zu Kartoffelsalat aufweist. Die Kulisse vor der wir das Essen genießen ist jedoch umso erstaunlicher, wir stellen uns nach einigen Minuten Fahrt an den Inch Beach, einen Strand der 5 km in die Dingle Bay hineinreicht.
Wir setzen unsere Fahrt über einen relativ unspektakulären Abschnitt nach Killorglin fort. Hier beginnt für uns der Ring of Kerry, dem wir nun entgegen dem Uhrzeigersinn folgen.
Weiter geht es über Portmagee an den Klippen von Kerry vorbei, da diese leider nicht zugänglich sind. Dafür können wir am Coomanaspic ( Cliff View ) die Aussicht auf beide Seiten der Halbinsel genießen.
Sodann geht unsere Fahrt weiter bis nach Kenmare, wo wir den Wild Atlantic Way verlassen und dem Ring of Kerry durch den Nationalpark nach Killarney folgen.
Im Hotel nehmen wir an der Bar noch den Complimentary Drink und trinken Murphy’s und Beamish.
Danach geht es noch in die Stadt und wir lassen bei Live Musik und einem Guinness den Abend ausklingen.
Unser zweiter Morgen im Hotel beginnt etwas ruhiger, schließlich wissen wir nun, dass die Reisegruppen morgens ganz schön viel Trubel ab Buffet erzeugen.
Der Hotelangestellte von gestern morgen weißt uns dann auch gleich einen größeren Tisch zu mit den Worten, it’s calmer today.
Heute probieren wir hauptsächlich die Sachen, die es gestern nicht geschafft haben oder uns besonders gut geschmeckt haben.
Nach dem Frühstück geht es mit dem Auto etwa 8 km weiter zum Parkplatz von Muckross House. Dieses und das dazugehörige Anwesen stellen den Geburtsort des Killarney National Park dar.
Wir nehmen die öffentlich zugänglichen Teile des Anwesens ab und begeben uns dann auf den Wanderweg der als Muckross Lake Loop bezeichnet wird. Ganz zu Beginn gehen wir jedoch erstmal am Ufer des Lough Leane nach Osten um der Ruine Muckross Abbey noch einen Besuch abzustatten. Die Ruine ist noch ziemlich gut erhalten und erstaunt mit der etwa 400 Jahre alten Eibe in der Mitte des Kreuzgangs.
Danach geht es gen Westen und wir können die vielen Inseln im Lough Leane bewundern. An der Brickeen Bridge mündet der Muckross Lake, der diesem Weg seinen Namen leiht, in den Lough Leane und wir wechseln den See an dessen Ufer wir laufen. Nun geht es gegen den Uhrzeigersinn um den Muckross Lake.
Blick auf den Lough Leane
Etwa auf 9 Uhr Position befindet sich das Dinis Cottage und die Old Weir Bridge welche sich noch als Zwischenziele anbieten.
Old Weir BridgeAuf sonst sumpfigen Wegen
Weiter geht es bis etwa zur 6 Uhr Position, wo sich der Weg vom Ufer verabschiedet und ein paar Höhenmeter gewinnt, damit wir schließlich zum imposanten Torc Wasserfall gelangen. Das heißt der untere Wasserfall ist imposant, im zuerst passierten oberen Fall wird eifrig gebadet.
Torc Waterfall: der obere Teil Torc Waterfall in seiner ganzen Pracht
Schließlich führt der Weg über die Parkanlage des Muckross House zurück zum Ausgangspunkt. Wir haben etwa 17,5 km und 400 hm zurückgelegt und gönnen uns erstmal eine Pause, bei der wir von einer sehr aufgeweckten Krähe beobachtet werden.
Native Woodland Restoration
Nun fahren wir zurück ins Hotel um uns frisch zu machen und zu Abend zu essen. Heute Abend steht noch ein Whiskey Tasting auf dem Plan, welches Doreen zum Geburtstag bekommen hatte.
Wir laufen gegen 19:00 Uhr am Hotel los und durchqueren die lebendige Immenstadt Killarney’s. Hier ist echt viel los, dafür dass es ein Abend unter der Woche ist.
An der Bar Celtic Whiskey & Larder angekommen, können wir einen schönen Tisch mit Blick auf die beeindruckende Bar besetzen und bestellen zwei sogenannte Flights, also Probiersets, sowie noch etwas zu Essen.
Die ersten vier Whiskeys aus dem Irish Whiskey Cask Finish Expressions Set genießen wir mit einer Kürbissuppe. Uns erstaunt welche unterschiedliche Geschmacksrichtungen bei den Whiskey erzielt werden können. Hin und wieder deckt sich auch einer unserer geschmeckten Noten mit der Beschreibung des Whiskey.
Nun widmen wir uns der Käseplatte und dem Irish Single Pot Still Whiskey Set. Die Käseplatte kann uns voll überzeugen, bei den Whiskeys wird es nun deutlich schwieriger ein qualifiziertes Urteil zu fällen, doch auch bei diesem Set wird uns wieder vor Augen geführt, welche Unterschiede möglich sind.
Wir sind uns ziemlich sicher, dass sehr viele Vorlieben abgedeckt werden können, die Schwierigkeit ist nur, den richtigen Whiskey zu finden.
Den heutigen Tag beginnen wir gegen 08:40 Uhr mit einem Buffetfrühstück, wir sind ja zur Abwechslung in einem echten Hotel.
Es gibt Pancakes, ein Full Irish Breakfast Buffet, mit zusätzlichen Kartoffeln und Bohnen. Dazu gibt es dann noch ein Porridge, welches Doreen vom Sättigungsgehalt überrascht und noch ein paar Marmeladen Sandwiches. Dazu gibt es Kaffee und Tee.
Gegen 09:45 Uhr brechen wir auf zu Cronins Yard welcher den Ausgangspunkt unserer Wanderung darstellt. Nachdem wir gegen 10:15 Uhr angekommen sind, beginnen wir mit dem Zustieg. Dieser führt erst über einen Wirtschaftsweg, bis er nach etwa einem Kilometer über einen Weidezaun führt und ab dort in Trailform weiterläuft. Das heißt, in unregelmäßigen Abständen von mindestens 300 m steht nun ein Pfosten, der den Weg über eine morastige Wiesenlandschaft markiert. Parallel zum Weg fließt ein Bach und der Wirtschaftsweg auf der anderen Seite des Baches.
Das Ziel klar vorausBlick nach vorn
Nach etwa 5 km endet der Zustieg und der Weg. Die Devil’s Ladder beginnt, es geht nun auf etwa 600 m Strecke über 300 m in die Höhe, dabei geht es fast ausschließlich durch eine felsiges Flussbett welches in der Scharte zwischen Carrauntoohill und Cnoc na Toinne entspringt. Nach etwa 2 Stunden 20 Minuten erreichen wir die Scharte auf 700 m Höhe. Nun geht es relativ entspannt noch etwa 1,5 km weiter, dabei überwinden wir erneut 300 Höhenmetern, sodass wir um 13:15 vor dem Gipfelkreuz stehen.
Von hier kamen wir Weiter geht’s zum Gipfel Carrauntoohil
Hier machen wir eine entspannte Brotzeit, schließlich ist es hier angenehm warm, während der Rest des Landes unter einem Rekordhitzetage leidet. Es gibt Flabjacks und Bananen die wir bei einem lauen Lüftchen verspeisen.
Auf dem Gipfel Carrauntoohil
Nach einer halben Stunde machen wir uns auf den Abstieg, dieser führt den sogenannten ZickZack Weg hinab und ist durchaus anspruchsvoll. Nach etwa 75 Minuten machen wir einen kurzen Halt an einem Bergsee, den wir zur Erfrischung nutzen. Dann geht es auch schon weiter, in einigen Bereichen ist die Wegfindung nicht ganz trivial und wir nehmen uns die Zeit die ein solcher Abstieg verlangt.
Nach etwa drei Stunden stehen wir wieder auf dem Wirtschaftsweg von heute morgen und gehen geschafft und glücklich Richtung Ausgangspunkt.
Hier gönnen wir uns im Lokal des Campingplatz noch ein alkoholfreies Cider ( Cronins ) bevor wir wieder nach Killarney fahren.
Auf dem Weg besorgen wir uns dann noch unser Abendessen und auf dem Hotelzimmer angekommen wird noch gewaschen.