31.05.2026 Kilkenny – Altamont Garden – Macreddin – Glendalough – Macreddin

Auch heute gibt es etwas neues, die Temperaturen hier auf dem Campingplatz in Kilkenny sind so mild, dass wir auf der Terrasse unseres Fasses Frühstücken können. Es gibt Joghurt mit Marmelade und Jam.

Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Altamont Garden, es geht durch weite Landschaften die jetzt auch von Ackerbau bestimmt werden.

Der Garten begrüßt uns mit einer sehr schön angelegten Parkanlage die, wie hier üblich, mit der Natur harmoniert, anstatt ihr ein Korsett aufzuzwingen.

Es geht um einen See herum, durch einen Wald bis wir schließlich an einem Fluss ankommen. Von dort geht es wieder durch einen Wald zurück bevor wir über eine ausgedehnte Wildwiese wieder an den Ausgangspunkt zurück kehren.

Hier machen wir noch einen Abstecher in den Walled Garden, der ebenfalls sehr schön angelegt ist, spannender Weise werden hier auch gleich Pflanzen zum Verkauf angeboten, eine tolle Kombination aus Park und Gewerbe.

Nachdem wir am Parkplatz noch einige Vögel beobachten konnten geht es nun direkt zu unserer Unterkunft, da diese direkt auf dem Weg liegt. Glücklicherweise können wir gegen 14:00 Uhr bereits einchecken und sind somit zeitlich nicht mehr beschränkt.

Unser Weg führt uns nun nach Glendalough, einer Klosteranlage die im Mittelalter das geistliche Zentrum von Irland darstellte. Zuerst machen wir uns aber auf eine Wanderung die uns auf die Spinc Kette hinaufführt. Von dort haben wir einen tollen Ausblick in das Glendalough Tal. Kurz vor dem höchsten Punkt wechselt der Weg zu einem Blockbohlen Weg der uns nun für einige Kilometer begleitet.

Dieser Teil des Weges endet am einem ehemaligen Minenkomplex aus dem 19. Jahrhundert und wird nun zum Miner’s Way. Dieser führt wieder in das Tal zurück, wobei er zunächst am zweiten Teil des Minenkomplex vorbei kommt. Ab hier wird der Weg zu einem breiten Forstweg, der aber nun durch einen schönen Wald amd Upper Lake und später dann am Lower Lake vorbei führt.

Der letzte Teil geht durch die Ruine der Klosteranlage, die im Mittelalter das geistliche Zentrum Irlands darstellte. Auch hier gibt es einen gut erhaltenen Rundturm zu bestaunen zudem sind noch einige Ruinen der alten Kathedrale sowie einige Häuser erkennbar.

Nach etwa 4 Stunden Wanderung sind wir wieder am Parkplatz angekommen. Zuvor herrschte hier noch ein emsiges Treiben, nun steht unser Auto verlassen da.

Auf dem Weg zurück machen wir noch Halt in einem kleinen Supermarkt, um uns mit dem Abendessen zu versorgen. Um 20:30 Uhr endet für uns der Tag und wir lassen den Abend auf dem Zimmer ausklingen.